„Wir haben keinen Dissens“

Die zentralen Anliegen des Weststadtvereins in Punkto Quartierentwicklung der Weststadt kamen beim ersten Zusammentreffen des Weststadtvereins mit unserem neuen Oberbürgermeister Bernd Hornikel zur Sprache. Dazu zählt unter anderem die angestrebte Veränderung der Verkehrswegeführung rund um die Weststadt, unser Vorschlag zur möglichen Entwicklung des ZOB oder die Verbesserung der Anbindung der Nordstadt an die Innenstadt durch eine zusätzliche Querung über die Bahn.

Ebenso zur Sprache kamen die vergangenen Vereinsaktivitäten wie unsere Beteiligung an der Remstal-Gartenschau und andere Veranstaltungen wie die Supp-Kultur und der Neujahrs-Umtrunk.

Es freut uns sehr, dass Herr Hornikel viele unserer Ansichten teilt. Insbesondere herrschte Einigkeit in dem Punkt, dass für Veränderungen in der Stadt und speziell der Innenstadt ein Entwicklungsplan für das gesamte (Innen)stadtgebiet vonnöten ist, anhand dessen sich einzelne Maßnahmen orientieren. Es ist daher anzustreben, diesen Mangel so bald wie möglich zu beheben.

Wir wünschen Herrn Hornikel eine erfolgreiche Amtszeit und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

W.E.S.T.

Neuer Blickfang in der Weststadt

Der Weststadtvereins ist der Einladung von Bauherren RITTER Genossenschaft WEST Wohnen e.G. …. gerne gefolgt, um bei einer geführten Begehung im kleinen Kreis die im Sanierungsendstadium befindlichen, zusammengefasste Gebäude Daimler Straße 37-42 und Urbanstrasse 5-7 kennen zu lernen.

Eine gelungene Sanierung des ehemaliges Haus Korb-Schnabel in der Daimlerstrasse im Verbund mit drei direkt angrenzenden Gebäuden.

Einen positiven Eindruck hinterlässt die ansprechende Fassaden Gestaltung mit Fensterläden und Balkonbrüstungen in „Korbgeflecht-Optik“ in Anlehnung an das frühere Traditionsgeschäft.

  • 14 unterschiedliche Wohneinheiten mit interessanten Raumaufteilungen, teils mit Balkonen oder kleinen Terrassen und einem zentralen offenen Innenhof mit Tageslicht.
  • Behindertengerecht durch Aufzuganlage
  • Vorbildliche Wärmeenergiegewinnung durch besondere Abwasserkanal Wärmetauscher
  • Neue Baustoff Technologien mit teilweise eingebundener alter Fachwerksubstanz.

Nachbarschafts-Umtrunk auf dem Kinderspielplatz Neue Straße

Großes Interesse herrschte beim diesjährigen Nachbarschafts-Umtrunk auf dem Kinderspielplatz Neue Straße/Grafenkelter.

Unter dem Motto Sekt oder Selters kamen viele Weststädtler. Neue Bewohner der Weststadt hatte die Möglichkeit sich zu treffen und ihre Nachbarn kennenzulernen.

Viele neue Kontakte und Gespräche sind sind entstanden. Es waren Vertreter der Stadtkirche, Schorndorf Centro und die ersten OB Kandidaten dabei.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung die sicherlich wieder stattfinden wird.

Stellungnahme Zeitungsartikel SN vom 22.4.21 Aufzug Vorstadtstraße

…Wir brauchen die Maßnahme, der Aufzug muss sein… so lauten Aussagen im Zeitungsbericht vom 22.4.21. „AUFZUG AN DER UNTERFÜHRUNG VORSTADTSTRASSE“.

Da fordert ein Bauträger von der Stadt mal schnell eine Investition von 413 000 € (wenn es reicht!) für einen Aufzug an einer Stelle, wo laut Fachbereich eine derzeitige Rampe mit 6 % Gefälle existiert. Laut DIN 18040 ist doch daraus kein sofortiger zwingender Bedarf abzuleiten und eine spätere Umsetzung kann ja planerisch trotzdem vorgesehen werden. Zudem befindet sich in 100 bzw. 150 Meter Entfernung dazu ein Steg bzw. eine Unterführung mit Aufzügen befinden.

So viel Engagement und Interesse seitens Fachbereichs und Gemeinderat wünscht sich der Weststadt Schorndorf e.V. im Thema Eisenbahnsteg in der Rosenstraße. Seit Jahren fordern wir eine alle Innenstadtbereiche umfassende Stadt- und Verkehrsplanung. Einer unserer zentralen Vorschläge ist ein neuer Steg über die Bahnlinie im Bereich Rosenstraße/Güterbahnhof.

Angefangen mit der Arnold Brücke, Lidl Steg, Karlsplatzunterführung, Bahnhof Unterführung existieren auf 400 Meter 4 Querungsmöglichkeiten (zwei davon sogar mit beidseitigen Aufzügen)!

Ab der Bahnhofsunterführung gibt’s erst nach 500 Meter im Westen eine weitere Querungsmöglichkeit mit der Unterführung am Kino, die letzte Möglichkeit, um fußläufig in die Altstadt/Weststadt zu gelangen. Ein viel zu schmaler Gehweg für Fußgänger, Kinderwagen, Rollstuhlfahrer, der eigentlich eine Zumutung ist.

Die Argumente für den Bedarf einer verbesserten Querung an der Überführung Vorstadtstraße können wir für den Bereich Weststadt mehr als toppen!

  • Der im Zeitungsartikel erwähnte Frequenzbringer trifft in besonderem Maße auch für die Einzelhändler und Dienstleister in der Weststadt zu, ist inzwischen überlebenswichtig!
  • Im Bereich Bismarkstraße entstehen gerade ebenfalls 130 neue Wohneinheiten.
  • Zur IBA 27 entsteht Wohnraum auf dem ehemaligen Bauhofareal.
  • Bessere fußläufige Erreichbarkeit für die westlichen Nordstadtbewohner / Schüler

• Künkelinhalle (Kultur, Theater Phoenix, Gastronomie)
• Künkelin-Rathaus
• Stadtkirche
• Burggymnasium
• Grundschule
• Albert-Schweitzer-Schule (Sonderpädagogik)

  •  Neue Markthalle im Güterbahnhof, Kino „Traumpalast“ usw.
  •  Wenn technisch machbar eine Anbindung an die DB Bahnsteige.

Mit einem Steg über die Bahnlinie im Bereich Rosenstraße/Güterbahnhof würden ca. 4000 potenzielle Bewohner der westlichen Nordstadt wieder direkten Anschluss an die Altstadt/Weststadt bekommen. Umgekehrt wären auch Betriebe der westlichen Nordstadt wieder fußläufig erreichbar (NORMA als wichtiger Nahversorger, Garni-Hotel Gruber, Kaffeerösterei + Verkauf Rudolph, etc.).

Der Weststadt Schorndorf e.V. hat seine Ideen einer Quartiersentwicklung vor einiger Zeit Herrn Donn (FB Stadtentwicklung/Baurecht) präsentiert.

Unser Appell an die Fachbereiche, TA und GR, bitte wie im Thema Aufzug Vorstadtstraße mit ähnlichem Engagement und Interesse eine ganzheitliche Betrachtung des Themas Verbindung Nordstadt / Südstadt anzugehen!

Vorstand
Roland Veil
Fritz Schöbel
Tina Markgraf